Bericht OASV Schiesskonferenz in Herisau / 25.10.2019

Der Präsident Hans Streuli begrüsst die anwesenden Ehrenmitglieder, GPK-Mitglieder, Sektionsvertreterinnen und -Vertreter zur diesjährigen Ostschweizer Schiesskonferenz im Armbrustschützenhaus der Sektion Herisau-Waldstatt. Anschliessend dankt Hans dem ASV Herisau-Waldstatt für das Gastrecht und erklärt die Schiesskonferenz als eröffnet.

Einer der Höhepunkte war das eidgenössische Armbrustschützenfest, welches in Ringgenberg stattgefunden hatte. Die leider zu niedrige Teilnahme bei der 30m Junioren Stehend SM gab unserem Präsidenten zu denken, wo sind die zukünftigen Nationalmannschaftsschützen.

Jedoch waren an der 10m Junioren SM die ersten vier Plätze durch Ostschweizer Junioren belegt.

Die sehr ausführlich verfassten Jahresberichte der einzelnen Ressortverantwortlichen wurden einstimmig angenommen und mit einem kräftigen Applaus verdankt. Hans Streuli bedankte sich anschliessend noch bei seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen für die gute Zusammenarbeit unter dem Jahr.

Jules stellte als Vertreter der Sektion Weesen deren Antrag zur Änderung der Verbandsmeisterschaft vor. Der Antrag stand zur Diskussion und diese wurde rege genutzt. Zum Schluss stimmte man über den Antrag von Weesen ab, dieser wurde deutlich abgelehnt. Der Gegenantrag vom OASV Vorstand, mit einer Reduktion auf 20 Schützen am Verbändefinal, wurde angenommen.

Erwin Grossglauser machte als Wettkampfleiter der 13. Rheintaler Kniendmeisterschaft noch Werbung für diesen Event im St. Galler Rheintal. Alle Anwesenden stimmten dem Antrag zur Durchführung einstimmig zu.

In der folgenden 30m Saison führt der ASV Weesen das Walensee-Schiessen durch. Jules Fäh machte auch Werbung für Ihren Grossanlass im kommenden Jahr. Dieser wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Wir freuen uns nun auf die berühmten «Fischknusperli».

Im Traktandum 7 mussten fünf Anträge für den EASV Schützenrat behandelt werden.

Als erstes wurde über den Antrag vom ASV Frutigen um Aufhebung Swiss-Cup und wieder ein-führung der Gruppenmeisterschaft diskutiert

Urs Heeb gab aus Sicht der Wattwiler ihre Überlegungen zu diesem Antrag preis. Wiedereinführung der GM ja aber einige Ergänzungen wie 20 Schussprogramm, Gruppengrösse auf 4 Schützen reduzieren, soll durch eine Arbeitsgruppe erfolgen und die GM erst auf das Jahr 2021 wieder eingeführt werden Nach einigen Wortmeldungen aus der Versammlung stimmte man über den Antrag von Frutigen ab. Die Delegierten hatten zu diesem Antrag, mit den Ergänzungen von Wattwil, ohne Gegenstimme zugestimmt.

Für den Antrag zur Aufhebung der Quali-Limite für die SM gab es keine Diskussionen, sodass man darüber erfolgreich zugestimmt hatte.

Der Antrag vom TASV über die Streichung vom Sektionsresultat von Langenhard wurde bei der Abstimmung abgelehnt.

Das nächste eidgenössische Armbrustschützenfest soll im Jahr 2022 in Neuwilen stattfinden. Man stimmte über dieses Gesuch bzw. den Antrag ab. Alle Konferenzteilnehmer/-innen erhoben für die Zusage zum EASF ihre Hand. Somit freuen wir uns aufs nächste Eidgenössische.

Nun kamen wir zum grössten und einem womöglich zeitintensivsten Antrag. Der OASV-Präsident Hans Streuli gab das Wort zu Wendel Forrer, Mitglied der Arbeitsgruppe «Auflageschiessen». Er hat einige Punkte zur Thematik erläutert. Nachfolgend gab der Präsident den Antrag zur Diskussion frei. Lange wurde rege hin und her diskutiert, da die Meinungen weit auseinander gehen. Zum Schluss brachte Wendel nochmals seine Äusserungen zu Tisch und zusätzlich sagte er noch ein paar Worte zum Reglementarischen. Der Antrag zu Auflageschiessen wurde mit 24 ja Stimmen, 8 nein und 2 Enthaltungen angenommen.

Unsere Schützenräte werden die Entscheide an der Schützenratstagung vom 23. November in Ringgenberg vertreten.

In der kommenden 30m-Saison vergab man wiederum die Verbandsanlässe an die kandidierenden Sektionen, welche den Anlass gerne durchführen möchten. Sämtliche Wettkämpfe sind bereits vergeben, «super» meinte der Präsident.

Robert Menzi berichtete noch kurz über den Zinnservice-Match. Zwei Schützen, genauer gesagt Bruno Müller und Markus Graf erhielten die 19. Auszeichnung. Im folgenden Jahr werden sie dann die Zinnkanne erhalten.

Genau um 22:28 Uhr beendete der Vorsitz Hans Streuli die diesjährige Schiesskonferenz. Er bedankte sich nochmals herzlich bei den Herisau-Waldstättern für die Gastfreundschaft sowie der freundlichen Bewirtung durch Claudia und Erika.

Text & Fotos: Ralf Zellweger

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